Der Leitstand steckt schon im ERP.
Klassisch kauft man ein ERP und stellt ein MES daneben. Dann pflegt man Arbeitspläne zweimal, synchronisiert Rückmeldungen über eine Schnittstelle und diskutiert im Fehlerfall, welches System recht hat. Bei uns sind Feinplanung, Betriebsdatenerfassung und Qualitätsprüfung Bestandteil desselben Systems — auf denselben Stammdaten, in derselben Datenbank.
Was MES hier konkret bedeutet
Der VDI-Rahmen 5600 beschreibt MES über zehn Aufgabenfelder. Wir sagen Ihnen lieber genau, welche davon das System heute trägt — und welche nicht.
- Feinplanung und Feinsteuerung — digitale Plantafel auf Arbeitsgang-Ebene, Auto-Einplanung nach Puffer, Vorwärts- und Rückwärtsterminierung. Details
- Betriebsmittelverwaltung — Werkzeuge, Zuordnung zu Arbeitsplätzen, Verfügbarkeit als Planungs-Randbedingung.
- Materialverwaltung — Reservierungen, Entnahmen, Lagerorte und Chargen.
- Personalverwaltung — Schichtplan, Arbeitszeitmodelle, Abwesenheiten fließen in die Kapazität ein. Details
- Datenerfassung — Betriebsdatenerfassung am Terminal, Start- und Fertigmeldung je Arbeitsgang, BDE-Journal.
- Qualitätsmanagement — Prüfaufträge, Prüfungen direkt am Terminal, Reklamationen.
- Rückverfolgbarkeit — Chargen und Seriennummern über die Fertigung hinweg.
- Leistungsanalyse — Auslastung je Arbeitsplatz und Tag, Kennzahlen und eine OEE-Kennzahl aus den Rückmeldungen der letzten 30 Tage.
Maschinendaten — so, wie es zu Ihrer Halle passt
Rückmeldungen kommen vom Terminal, aus der kamerabasierten Statuserkennung oder direkt aus der Maschine. Das System nimmt Maschinenstatus bereits heute über eine Programmierschnittstelle entgegen und stellt ihn im Hallenplan dar; dazu kommen ein Plugin-System, eine MSSQL-Anbindung und EDI.
Für die Anbindung vorhandener Steuerungen arbeiten wir mit spezialisierten Partnern aus der Maschinendatenerfassung zusammen. Welcher Weg für Ihren Maschinenpark der richtige ist — Terminal, Kamera, Partneranbindung oder eine Kombination — klären wir vor dem Angebot, nicht danach.
Ein System statt einer Schnittstelle
Der Arbeitsplan, nach dem geplant wird, ist derselbe, gegen den zurückgemeldet wird. Es gibt keinen nächtlichen Abgleich, keinen Stammdaten-Versatz und keine Frage, welches System führt.Rückmeldung wirkt sofort auf den Plan
Was in der Halle fertiggemeldet wird, verändert die Auslastung auf der Plantafel. Konflikte — doppelt belegte Arbeitsplätze, fehlendes Personal, belegte Werkzeuge — werden benannt, nicht stillschweigend überplant.Qualität am Ort des Geschehens
Prüfaufträge erscheinen am selben Terminal, an dem der Arbeitsgang gebucht wird. Reklamationen lassen sich auf den verursachenden Auftrag zurückführen, Chargen und Seriennummern bleiben über die Fertigungsstufen hinweg nachvollziehbar.Weiter zur digitalen Plantafel, zur Zeiterfassung mit ArbZG-Prüfung oder zurück zur Übersicht.