Die Wartungskarte, die niemand mehr suchen muss.
An vielen Maschinen hängt sie noch: die Excel-Wartungskarte, ausgedruckt, mit Kreuzen je Kalenderwoche. Sie verschwindet, wird nicht abgezeichnet, und ob die Jahreswartung fällig ist, weiß nur, wer nachrechnet. Hier lebt dieselbe Karte im ERP — an denselben Maschinen, die die Plantafel verplant und an denen die BDE zurückmeldet.
Eine Ampel je Maschine
Rot heißt: Punkte sind über das Periodenende hinaus offen. Gelb: in dieser Woche fällig. Grün: alles erledigt oder abgenommen. Grau: kein aktiver Wartungsplan. Gefiltert nach Meisterbereich oder Halle sieht jeder Verantwortliche nur seine Maschinen.Wartungspläne als Vorlage
Ein Plan wie „Wöchentliche Wartung CNC-Drehen" gilt für alle Drehmaschinen, ein Plan „Arbeitssicherheit & Sauberkeit" für die ganze Halle — eine Maschine trägt beliebig viele. Jeder Wartungspunkt hat sein eigenes Intervall: wöchentlich, alle vier Wochen, monatlich, jährlich oder ein fester Termin. Punkte lassen sich direkt aus der alten Excel-Karte einfügen.Abhaken am Terminal, abnehmen per PIN
Der Maschinenbediener hakt seine Punkte an der Touch-Checkliste des BDE-Terminals ab, erfasst Messwerte wie Zählerstände mit Toleranz und hängt bei Bedarf ein Foto an. Der Schichtleiter nimmt die Woche mit seiner BDE-PIN ab — Benutzer, Zeitstempel und Audit-Log ersetzen die Unterschrift auf Papier.Dokumentenlenkung wie in der ISO-Karte
Formular-Nummer, Version, Gültig ab, Prozessverantwortlicher und Freigabe stehen am Plan. Erst die Freigabe erzeugt die Aufgaben; jede erneute Freigabe zählt die Version hoch. Punkte werden nie gelöscht, sondern gestrichen — erledigte Aufgaben bleiben als Nachweis.Maschinenakte mit Historie
Je Maschine die Historie als Punkt × Kalenderwoche — genau das Raster der Papierkarte — dazu Stammdaten, zugewiesene Pläne, Dokumente und der Prüfer-Modus für das Audit. Die Wartungskarte gibt es weiterhin als PDF, wenn der Auditor sie ausgedruckt sehen will.Kalender und Auswertung
Alle Fälligkeiten über alle Maschinen in Monats- oder Wochenansicht. Dazu Wartungs- und Abnahmequote je Maschine, der Überfälligkeits-Trend je Kalenderwoche und die Verläufe der erfassten Messwerte. Überfällige Wartungen melden sich einmal täglich als Benachrichtigung.Warum im ERP und nicht in einem eigenen Wartungsprogramm?
Weil die Maschine schon da ist. Die Arbeitsplätze, die die Plantafel belegt und an denen die Betriebsdatenerfassung zurückmeldet, sind dieselben Datensätze, die hier gewartet werden. Der Wartungsplan kennt Meisterbereich, Halle und Kostenstelle, ohne dass jemand sie ein zweites Mal anlegt. Und der Mitarbeiter, der abhakt, ist am Terminal bereits angemeldet.
Was Sie mitbringen, reicht: die bestehende Excel-Karte. Ihre Zeilen werden als Wartungspunkte eingefügt, das Intervall aus dem Text erkannt — und ab der Freigabe entstehen die Aufgaben je Maschine und Kalenderwoche von selbst.
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